Königsberger Wanderungen 2018

Mit einer Fülle von Bildern und Eindrücken wird eine Wanderung durch die alte ostpreußische Hauptstadt Königsberg/ Pr. unternommen: die Stadt, in der mit Immanuel Kant der größte Philosoph der Neuzeit lebte; die Stadt, in der im Ringen um die Rechte der Menschen eine Streitkultur entwickelt wurde, deren Sachorientierung noch heute beeindruckt; die Stadt, die ihr Ende als das „deutsche Kathargo“ fand und inmitten ihrer Ruinen als Kaliningrad wieder aufgebaut wurde und wird. Einst und Jetzt verweben sich zu einer vielschichtigen Gegenwart, die alt und jung stets neu inspiriert. Die Wanderung führt durch alle Stadtteile und zeigt ein umfassendes Bild von dem, was von Königsberg noch in Kaliningrad erhalten ist. Im Vortrag berichtet Jörn Pekrul von alten Königsbergern und von jungen Kaliningradern und lädt zu einer Entdeckungsreise zwischen Einst und Jetzt ein.

Wann & wo?

​Datum:          Montag, den 19. November 2018
Beginn:         18:30 Uhr

Dauer :          ca. 90 Minuten
Ort:                Theatersaal | Theater Coupé

Referent:      Jörn Pekrul
Adresse:       Hohenzollerndamm 177,

10713 Berlin-Wilmersdorf             

(U-Bahn Fehrbelliner Platz)

Zum Referenten

Jörn Pekrul ist 1963 in Köln geboren,- „durch Zufall, weil dort der Vertreibungstreck meiner Eltern versickerte“. Eine laut- und klaglose Traumabewältigung im Zeichen nimmermüden Wiederaufbaus im Westen, offene und subtile Stigmata in einer fremden Umgebung und schließlich der Umgang von PTBS in der Jetztzeit wurden seine prägenden Erfahrungen. Jörn Pekrul ist ausgebildeter Hospizhelfer und hat langjährig in einem Hospiz für austherapierte junge Menschen gearbeitet. Die Erfahrungen von Verlust und Trauer, die Frage nach dem Warum, aber auch die Möglichkeiten zur Resilienz und Kraftrückgewinnung führten ihn nach Königsberg. Dort öffnete sich ihm ein breites Panorama von Begegnungen, Eindrücken und Bestätigungen über die Fähigkeiten des Menschen zum Frieden und zur Versöhnung mit sich selbst und anderen - hüben wie drüben.

© 2019 FREUNDE KANTS UND KÖNIGSBERGS e.V.

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